Parenterale Ernährung berechnen

CareSolution®: Berechnung parenteraler Ernährung leitliniengerecht und wirtschaftlich sicher

Es gibt Situationen im Leben, in denen kann eine selbstständige Nahrungsaufnahme nicht mehr vollständig realisiert werden. Um dennoch den vom Körper benötigten Bedarf an Flüssigkeit, Kohlenhydraten, Eiweißen, Fetten sowie Elektrolyten, Vitaminen und Spurenelementen zu gewährleisten, verordnet der behandelnde Arzt oder die behandelnde Ärztin eine künstliche Ernährungstherapie – eine für den weiteren Krankheitsverlauf wichtige, mitunter lebenserhaltende Maßnahme. Besonders nach oder während einer Krebstherapie, aber auch bei chronischen Erkrankungen und multimorbiden Menschen kann die künstliche Ernährung einen bedeutenden Beitrag zur Verbesserung der Heilungschancen und individuellen Lebensqualität leisten. Grundsätzlich werden zwei Arten der künstlichen Ernährung unterschieden – enterale Ernährung und parenterale Ernährung. Kann oder darf die Nahrung den Magen- und Darmtrakt aufgrund der Erkrankung nicht passieren oder findet keine ausreichende Resorption statt, so werden die benötigten Nährstoffe durch eine parenterale Ernährung zugeführt. Die Versorgung erfolgt über intravenöse Infusionen – in der Regel über einen zentralvenösen Port.

Die Berechnung des Nährstoffbedarfs sollte patientenindividuell nach medizinischen Leitlinien erfolgen

Ausgehend vom Patientenbedarf wird die parenterale Ernährung individuell auf den Bedarf des Patienten abgestimmt, um die bestmögliche Versorgung zu gewährleisten. Für die Ermittlung des Patientenbedarfs geben die Leitlinien entsprechende Empfehlungen an. In der heimparenteralen Ernährung, also der parenteralen Ernährung zuhause, kommen „All-in-One-Nährlösungen“ zum Einsatz. Diese schließen Dreikammerbeutel, Zweikammerbeutel mit zusätzlicher Lipidkomponente und die individuelle Apothekenherstellung ein. In CareSolution® erfolgt, über optionale Zusatzfunktionen, die korrekte Berechnung des Bedarfsvorschlags und der Zusammensetzung der parenteralen Ernährung mit Formeln, denen die medizinischen Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Ernährungsmedizin (DGEM) zugrunde liegen, ergänzt durch neueste wissenschaftliche Erkenntnisse und langjährige Expertise.

Mangelernährung bei fast der Hälfte der Patienten

Trotz der vielfältigen Möglichkeiten einer künstlichen Ernährung, sind laut Studien rund 20 bis 50 Prozent der hospitalisierten Patienten fehl- oder mangelernährt (vgl. Pirlich et al. 2006). Bei fünf bis zehn Prozent lässt sich eine schwere Mangelernährung feststellen (ebenda). Die Folgen reichen von Müdigkeit und Antriebslosigkeit, erhöhtem Sturzrisiko bedingt durch Muskelabbau, einer Beeinträchtigung des Immunsystems bis hin zur Störung und Verzögerung der Wundheilung. So verschlechtern sich die Heilungschancen, der Aufenthalt im Krankenhaus verlängert sich und die Mortalitätsrate steigt.

Die Bedarfsmengen an Flüssigkeit, Energie und Protein müssen individuell für den Patienten berechnet werden

Basis für die Berechnung der parenteralen Ernährung ist zunächst das Körpergewicht, die Körpergröße, Geschlecht und Alter des Patienten. Um einer Mangelernährung vorzubeugen, muss aber auch die spezifische Situation des Patienten berücksichtigt werden. So geht beispielsweise der Aktivitätsfaktor des Patienten mit in die Berechnung ein. Die Einteilung des Aktivitätsfaktors reicht von bettlägerig bis hin zu schwerer körperlicher Arbeit. Beim Berechnen des Bedarfs der parenteralen Ernährung müssen ebenfalls die individuellen Stressfaktoren beachtet werden. Chronische Krankheiten wie Leberinsuffizienz, eine Tumorerkrankung oder eine Operation verursachen metabolischen Stress. Der Körper benötigt mehr Energie als unter stabilen Stoffwechselbedingungen. Bei Dekubitus-Wunden, schweren Infektionen und hohem Fieber, sowie bei Traumata und schweren Verbrennungen ist der metabolische Stress ebenfalls erhöht. Auch beim Proteinbedarf sowie beim Flüssigkeitsbedarf muss die spezielle Situation des Patienten beachtet werden und in die Berechnung der parenteralen Ernährung einfließen.

CareSolution® ermöglicht die Berechnung der parenteralen Ernährung (PE) gemäß den medizinischen Leitlinien – sekundenschnell und einfach

Das Berechnen der parenteralen Ernährung ist ein aufwendiger Prozess, für den es viel Erfahrung braucht. Mit Hilfe von CareSolution® können Ärzte parenterale Ernährung nach dem neuesten wissenschaftlichen Stand einfach und schnell selbst berechnen oder berechnen lassen. Der Arzt kann dabei zwischen einer IT-gestützten Selbstberechnung, dem Fax-Anfrageformular oder dem persönlichen Beratungsgespräch mit dem wissenschaftlichen Team wählen. Zur Selbstberechnung der parenteralen Ernährung nutzt er das Online-Portal CareSolution®. Mit diesem Werkzeug kann der Arzt in wenigen Schritten einen Nährstoffbedarfsvorschlag für den Patienten berechnen, die gewünschten Nährstoffmengen direkt eingeben oder Produkte vergleichen. Die Leitlinienempfehlungen sind mit CareSolution® sekundenschnell ermittelt. Das Portal zeigt danach neutral und objektiv alle patientenbedarfsdeckenden Produkte und Produktkombinationen inkl. Preisangaben übersichtlich auf. So ist ein Vergleich möglich und die Wirtschaftlichkeit bei der Produktauswahl gewährleistet. CareSolution® schafft damit auf Knopfdruck Transparenz im Produktmarkt und wahrt automatisch die Therapiehoheit des Arztes. Denn alle dargestellten Ernährungsregime sind Vorschläge, der Arzt bleibt in seiner Entscheidung frei.

CareSolution® schafft Regressschutz für Verordnungen der parenteralen Ernährung

Unter Inanspruchnahme und Befolgung der Berechnungen durch CareSolution® haben Ärzte zudem den größtmöglichen Regressschutz bei ihren Verordnungen der parenteralen Ernährung. Da die Verordnung nachweislich und gerichtsfest allen Anforderungen an die Wirtschaftlichkeit entspricht, sind Regresse (sog. „Einzelfallprüfung wegen unwirtschaftlicher Verordnung“) obsolet. Die vertragsbeteiligten Krankenkassen bestätigen diesen wirtschaftlichen Schutz zusätzlich.

 

Interesse? Die neutralen Fachinformationen, fallindividuellen Leitlinienvorschläge, Produkt- und Kostenvergleiche sind einfach, schnell, komfortabel und für Fachkreise kostenlos verfügbar. Wählen Sie den Weg, der am besten zu Ihnen passt: Parenterale Ernährung online selbst berechnen, unabhängiges Expertenteam unter 0341/ 23 10 112 kontaktieren oder Berechnung per Delegation an den bewährten Versorgungspartner übergeben.

 

Quellen: Pirlich, M., Schutz, T., Norman, K., Gastell, S., Lubke, H. J., Bischoff, S. C. et al. (2006) The German hospital malnutrition study. ClinNutr 25:563-72.