Totale parenterale Ernährung

Ausschließlich venöse Verabreichung der Nährstoffe

Laut Definition wird die totale parenterale Ernährung „als Verabreichung aller Nährstoffe über den parenteralen Weg ohne signifikante orale oder enterale Zufuhr“* beschrieben.

Bei der totalen parenteralen Ernährung muss der Nährstoffbedarf der Betroffenen exakt bestimmt werden, um eine optimale Ernährungstherapie gewährleisten zu können. Zur Berechnung der einzelnen Komponenten wurden medizinische Leitlinien entwickelt, die Ärzten Orientierung und Handlungsempfehlungen geben, um die Menge von Flüssigkeit und Nährstoffen wie Aminosäuren, Glukose, Lipide, Elektrolyte, Vitamine und Spurenelemente exakt zu berechnen. Die totale parenterale Ernährung kann auch längere Zeiträume überbrücken und kommt daher ebenso bei chronischen Erkrankungen und nicht nur im Akutfall zum Einsatz.

 

*DGEM: Terminologie in der Klinischen Ernährung